Fragen und Antworten zur Traditionellen Chinesischen Medizin

 

In welchem zeitlichen Abstand finden die Akupunkturbehandlungen statt?

Üblicherweise wird im Wochenabstand therapiert.
Liegt eine akute Erkrankung vor, ist es empfehlenswert, die Behandlungen in kürzeren Zeitabständen durchführen. Zyklusabhängige Beschwerden werden "zyklisch", d.h. unter Berücksichtiung des weiblichen Zyklus' therapiert.

Der Therapiezeitraum ist von der individuellen Situation abhängig. Bestehen die Beschwerden schon lange, ist häufig auch eine Therapie über einen längeren Zeitraum notwendig.

 

Wie lange dauert eine Akupunktursitzung? 

Das ist unterschiedlich, üblicherweise liegen Sie ca. 15-20 Minuten mit Nadeln, es gibt auch Situationen, in denen eine Sitzung nur 10 Minuten dauert oder aber über 20 Minuten hinausgeht.

 

Lässt sich die chinesische Medizin mit der westlichen Medizin vereinbaren? 

Selbstverständlich! Beide Medizinsysteme ergänzen sich. Sie sollten auf gar keinen Fall zu Beginn einer TCM-Therapie Medikamente, die z.B. vom Hausarzt verordnet worden sind, absetzen. Im Erstgespräch informieren Sie mich über sämtliche Medikamente, die Sie einnehmen.

 

Kann man Akupunktur und Psychotherpaie zusammen anwenden?

Die Kombination von Akupunktur und Psychotherapie kann besonders bei Ängsten, in psychischen Belastungssituationen, beim Burn-Out-Syndrom  und begleitend zur schulmedizinischen Krebstherapie (z.B. OP, Chemotherapie, Bestrahlung) erfolgreich eingesetzt werden.

 

Ist eine Akupunkturbehandlung schmerzhaft?

Der Einstich der sehr dünnen, sterilen Einmalnadel wird manchmal als ganz kurzer heller „Pieks“ empfunden. Wenn die Nadel am „richtigen“ Ort liegt, wird häufig ein dumpfer Druck verspürt. Insgesamt ist auch das Schmerzempfinden ein individuelles Gefühl, so dass keine allgemeingültige Aussage getroffen werden kann.

 

Was passiert bei der Schröpftherapie?

Diese Therapie wird vor allem bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates angewandt. Schröpfköpfe aus Glas oder Kunststoff, in denen ein Unterdruck erzeugt wurde, werden auf Ihre Haut gesetzt. Durch ihn wird einerseits ein Massageeffekt auf die Muskulatur ausgeübt, andererseits werden Stoffwechselprodukte durch die Sogwirkung aus dem schmerzhaften Gebiet entfernt. 

 

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Behandlung?

Die meisten Privatversicherungen übernehmen Kosten die Behandlung. Im Zweifelsfall klären Sie Einzelheiten dazu mit Ihrer Kasse. Dabei unterstütze ich Sie gerne.